Impfungen
Impfplan:
Während der 8. bis 10. Lebenswoche Impfung gegen Staupe, Hepatitis,
Leptospirose, Parvovirose Tollwut.
Nach weiteren 3 bis 4 Wochen Nachimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose,
Parvovirose, Tollwut.
Danach alle 12 Monate Auffrischimpfung
Erklärung der einzelnen Krankheiten wo gegen geimpft werden sollte
:
Tollwut
Eine Rhabdovirusinfektion breitet sich über das Nervensystem aus.
Sie endet immer tödlich. Und jeder, der einmal den Verlauf der Infektion
beim Menschen miterleben konnte, weiss um den grauenhaften Tod, der auf
den Biss eines tollwütigen Tieres folgen kann.
Tollwut Symptome:
An Tollwut erkrankte Hunde zeigen in der Regel ein abnormes Verhalten
und beissen andere Tiere und Menschen. Ihr Speichel kann das Tollwut-Virus
bereits bis 14 Tage vor Beginn der äusseren Symptome enthalten. Üblicher
Weise sperrt man Hund für 14 Tage ein, wenn sie unerwartet einen
Menschen gebissen haben. um zu beobachten ob er die Symptome von Übererregbarkeit
und "wilder" Wut entwickelt. Die "stille" Wut ist
wahrscheinlich die häufigere Form. Bei ihr kommt es zu einer fortschreitenden
Lähmung, Speicheln und Schluckbeschwerden, bevor der Tod eintritt.
Parvovirose
Canine Parvovirus (CPV) ist Erreger einer der jüngeren Viruskrankheiten,
die zahllose Welpen und Hunde getötet hat, als sie in den späten
70er Jahren erstmals auftrat. Durch Schutzimpfung ist Parvovirose ziemlich
selten geworden, kann aber von zeit zu Zeit immer noch in Würfen
mit schwerem Durchfall oder bei nicht geimpften erwachsenen Hunden auftreten.
Parvovirose Symptome:
Anhaltender Durchfall und Erbrechen. Hierdurch kommt es zu einem raschen
Flüssigkeitsverlust, der innerhalb von 48 Stunden zu Schock und Tod
führen kann. "Parvo Welpen" haben einen ganz typischen
Geruch bei häufigem Absatz von sauer riechendem, flüssigen Kot.
Eine Rosafärbung des Kotes ist ein weiteres Symptom.
Hepatitis
Leberentzündung, bedingt durch Infektion oder Giftstoffe
Hepatitis Symptome:
Eine Leberentzündung ist nicht leicht festzustellen, kann aber mit
Übelkeit und erhöhter Körpertemperatur einhergehen; auch
mit Schmerz unterhalb des Rippenbogens, dort wo die Leber liegt. Gewichtsverlust
und Gelbsucht können im Verlauf der Krankheit auftreten.
Leptospirose
Leptospira lösen eine bakterielle Infektion mit oft tödlichem
Ausgang aus. Schutzimpfungen mit jährlichen Auffrischungen bietet
jedoch einen wirksamen Schtuz gegen diese Krankheit.
Leptospirose Symptome:
Die übliche Form der Erkrankung äussert sich meistens als Gelbsucht
und nach einigen Tagen mit hohem Fieber. Die Augen, die Schleimhaut und
dann die Haut entwickeln die charakteristische gelbliche Farbe.
Staupe
Die traditionelle Bezeichnung einer sehr schwerwiegenden Hundeerkrankung,
heute allgemein angewandt für eine spezifische Infektion des Hundes,
ausgelöst durch einen Morbilivirus.
Staupe Symptome:
Der Virus hat eine Inkubationszeit von 7 - 21 Tagen, gefolgt von einem
Ansteigen der Körpertemperatur Appetitlosigkeit, Husten und häufig
von Durchfall. Der Ausfluss aus Augen und Nase kann anfänglich wässrig
sein, wird danach häufig dick und schleimig, von graugrüner
oder Cremefarbe, ausgelöst durch Sekundärinfektion.Der Zahnschmelz
wird häufig geschädigt, wenn der Junghund unter sechs Monaten
erkrankt. Zahnschmelzdefekte zeigen sich lebenslang als braune Flecken
und sind als Staupegebiss bekannt.Bei einigen erkrankten Hunden zeigen
sich Schäden am Nervensystem in Form von krampfartigen Anfällen,
Chorea ( Muskelzuckungen ), sogar auftretenden Lähmungen. In ihrer
Jugend an Staupe erkrankte Hunde können im Alter an Enzephalitis
erkranken. Auslöser sind im Nervengewebe zurückgebliebene, latente
Staupeviren
Zwingerhusten
Eine Infektionskrankheit von Hunden, die oft nach einem Aufenthalt in
einer Hundepension ausbricht.
Zwingerhusten Symptome:
Der rauhe, anhaltende Husten, korrekter als Tracheobronchitis bezeichnet,
wird häufiger während der Sommermonate beobachtet, nachdem sich
Hunde in einer Pension aufhielten. Heute tritt er zu allen Jahreszeiten
auf, oft unabhängig von Hundepensionen und es wurde schon vorgeschlagen,
ihn in "infektiöse Bronchitis" umzubenennen. Dieser Husten
kann leicht erkannt werden, er ist rauh und trocken, oft tritt er anfallsartig,
gefolgt von Würgen auf. Es kann sich so anhören, als wenn dem
Hund etwas im Hals feststeckt.
Plötzliche Atmungsveränderungen in Folge von Bewegung, Bellen
oder Temperaturwechsel lösen den Husten aus. Erkrankte Hunde wirken
sonst munter, fressen normal und erscheinen gesund.
Gelegentlich aber kann die Infektion die Lunge befallen. Dann erkrankt
der Hund schwer und hat hohe Körpertemperatur.
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