Agility
Agility ist eine Hundesportart für alle Hunde, gleich welcher Rasse
und Größe, die sowohl den Hunden als auch den Hundeführern
sehr viel Spaß bringt. Gleichzeitig bietet Agility dem Hund und
seinem Führer eine sinnvolle Beschäftigung. Beim Agility muß
das Team Hund / Hundeführer verschiedenste Hindernisse bewältigen,
wobei sowohl die Konzentration als auch die Fitness beider Partner gefördert
wird. Durch das gemeinsame Training wird auch die Beziehung zwischen Mensch
und Hund gestärkt sowie das Sozialverhalten der Hunde untereinander
gefördert.
Prinzipiell ist jeder Hund für Agility geeignet. Selbstverständlich
müssen die Hunde gesund sein. Bei Hunden sehr kleiner oder sehr großer
Rassen muß man eventuell auf das Arbeiten an einigen Hindernissen
verzichten. Da die Bewertung bei Turnieren in verschiedene Klassen eingeteilt
ist haben sowohl Hunde verschiedener Größen als auch Anfänger
nach einer ausreichenden Trainingszeit eine Chance auf den Sieg. Auch
an den Hundeführer werden keine besonderen Anforderungen gestellt.
Selbst für ältere Hundeführer oder Freizeitsportler ist
Agility eine geeignete Sportart. Hundeführer, die nicht so gut "zu
Fuß" sind können dieses Manko durch eine gute Führung
des Hundes auf Distanz wettmachen. Für die Teilnahme an Turnieren
ist eine Begleithundeprüfung Voraussetzung.
Ein Parcour besteht aus verschiedenen Gerätetypen:
- Hindernisse, die übersprungen bzw. durchsprungen werden
müssen.
Stangenhürden, Besenhürden, Mauern, Weitsprung, Reifen
- Kontaktzonengeräte, die überlaufen werden müssen.
Steg, Wippe und die A-Wand
Den Namen Kontaktzonengeräte haben diese Parcourselemente von der
markierten Fläche im Anfangs- und Endbereich des Hindernisses,
in die der Hund beim Betreten des Gerätes mindestens ein Pfote
setzen muss.
- Zu der Familie der Tunnel, die es zu durchlaufen gilt, gehören
der
Stofftunnel oder Sacktunnel und der feste Tunnel (lang und kurz)
- Tisch
Dort wird der Hund für 5 Sekunden geparkt und erst auf Anweisung
des Prüfers geht es weiter.
- Slalom
maximal 12 Stangen, durch die der Hund in einer bestimmen Richtung fädeln
muss. Gestartet wird mit der Slalomstange, die sich neben der linken
Hundeschulter befindet.
Damit die Hunde untereinander eine reelle Chance haben, sich zu messen,
erfolgt eine Dreiteilung aller teilnehmenden Hunde anhand ihrer Größe
und Leistungsfähigkeit. Je Größer der Hund desto höher
die Hindernisse.
Man unterscheidet:
Mini (Small) Schulterhöhe kleiner als 35 cm
Sprunghöhe Einfachsprung 25 bis 35 cm
Midi (Medium) Schulterhöhe kleiner als 43 cm
Sprunghöhe Einfachsprung 35 bis 45 cm
Standard (Large) Schulterhöhe ab 43 cm
Sprunghöhe Einfachsprung 55 bis 65 cm
Außerdem werden erfolgt eine Einteilung in unterschiedliche Leistungsklassen:
A1
Voraussetzung: Begleithundprüfung und mindestens 18 Monate alt.
A2
Voraussetzung: Dreimal in Klasse A1 unter den ersten Drei sein. Vorzüglich
abschneiden, d.h. ohne Fehler und dann müssen das auch noch zwei
verschiedene VDH-Richter gewertet haben. Bei dem Turnier muss es sich
um eine VDH-Veranstaltung gehandelt haben.
A3
Voraussetzung: Dreimal in Klasse A2 unter den ersten Drei sein und wieder
vorzüglich abschneiden. Der Rest (Richter, VDH-Veranstaltung ...)
wie bei A2.
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